zäme witercho: Gemeinsam für einen solidarischen, klimafreundlichen und verlässlichen Kanton Bern
Die SP Kanton Bern und die GRÜNEN Kanton Bern präsentierten an ihrer heutigen Medienkonferenz ihre Kandidierenden und die politischen Schwerpunkte für die Regierungsratswahlen 2026. Mit Evi Allemann, Aline Trede, Hervé Gullotti und Reto Müller wollen wir die rotgrüne Mehrheit im Regierungsrat zurückholen. Diese Mehrheit braucht es – für einen solidarischen, klimafreundlichen und verlässlichen Kanton Bern.
Der Kanton Bern braucht mehr denn je eine rotgrüne Mehrheit. Denn die Bürgerlichen politisieren an der Bevölkerung vorbei. Seit Jahren werden Abbauprogramme mit Verweis auf angebliche Sparzwänge gerechtfertigt: die Gesundheitsversorgung wird ausgehöhlt und das Sozialhilfegesetz verschärft. Es werden Steuergeschenke an Unternehmen und Reiche verteilt, während die Krankenkassenprämien steigen und der Teuerungsausgleich gekürzt wird. «SP und GRÜNE bringen den Kanton Bern gemeinsam weiter», sagt Manuela Kocher Hirt, Präsidentin der SP Kanton Bern und weiter «Wir setzen uns ein für eine solidarische Gesellschaft, in der sich alle Menschen auf ein flächendeckendes Gesundheitssystem verlassen können, Krankenkassenprämien kein Armutsrisiko darstellen und geschlechterspezifische Gewalt konsequent bekämpft wird.» Brigitte Hilty Haller, Co-Präsidentin der GRÜNEN Kanton Bern ergänzt: «Für einen zukunftsfähigen Kanton braucht es griffige Massnahmen für Klimaschutz und Energiewende. Wir engagieren uns für einen Kanton, der seine kulturelle und sprachliche Vielfalt in Gesellschaft, Politik, Bildung, Verwaltung und Wirtschaft lebt und fördert».
An der heutigen Medienkonferenz erläuterten die vier Regierungsratskandidat:innen Evi Allemann, Aline Trede, Hervé Gullotti und Reto Müller ihre persönliche Motivation und die politischen Schwerpunkte.
Solidarische Gesellschaft
Eine solidarische Gesellschaft heisst für Evi Allemann, dass ein starker Kanton die Würde jedes Menschen achtet und für Sicherheit, verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen sowie Gleichstellung sorgt. «Eine der grössten Herausforderungen bleibt der Wohnungsmarkt. In vielen Regionen wird bezahlbarer Wohnraum zunehmend knapp. Mit einer aktiven Wohn- und Raumplanung muss der Kanton Gegensteuer geben», hält Evi Allemann fest.
Vielfältiger Kanton
Hervé Gullotti macht die Vielfalt als Angehöriger der kulturellen und sprachlichen Minderheit in diesem Kanton zu einem seiner Hauptwahlkampfthemen. «Unsere Vielfalt beschränkt sich nicht nur auf die Sprachen, auch wenn unsere französischsprachige und zweisprachige Besonderheit Teil unserer Identität ist. Unsere Vielfalt ist viel umfassender: Es ist die Vielfalt unserer Gebiete – von dynamischen Städten bis zu Industrietälern, von landwirtschaftlichen Hochebenen bis zu Bergregionen», so Hervé Gullotti.
Konsequenter Klimaschutz
Aline Trede weist darauf hin, dass der Kanton Bern mit den grossen Bergregionen und der Hitze in den Städten stark vom Klimawandel betroffen ist. «Es wurde schon viel erreicht, aber mehr Ambition ist nötig. Wir sind verpflichtet zum raschen Handeln und dafür braucht es den politischen Willen. Wir stehen ein für eine Energie- und Verkehrswende, welche sozialverträglich und bezahlbar für alle ist», so Aline Trede.
Verlässliche Wirtschaft
Für Reto Müller ist ein starker Service Public kein «Nice to have», sondern eine Voraussetzung dafür, dass Wirtschaft und Gesellschaft zusammen funktionieren. «Eine verlässliche Wirtschaft entsteht nicht durch Ideologie, sondern durch Verantwortung. Statt Steuergeschenke für Reiche braucht es Investitionen in Gesundheit, Soziales, Bildung, Mobilität und Sport. Nur wenn Wirtschaft, Gesellschaft und öffentliche Hand gemeinsam Verantwortung übernehmen, kommt der Kanton Bern weiter.»