Die Chaos-Initiative der SVP, über die am 14. Juni abgestimmt wird, lehnten die Delegierten der GRÜNEN Kanton Bern einstimmig und in aller Deutlichkeit ab. «Diese Initiative ist menschenverachtend, isoliert die Schweiz und stürzt sie ins Chaos.», sagt Brigitte Hilty Haller, Co-Präsidentin der GRÜNEN Kanton Bern. Für die GRÜNEN ist klar, dass Migrant*innen ein integraler Bestandteil unserer Gesellschaft sind und einen elementaren Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Schweiz leisten.
 
Nein zur Schwächung des Zivildienstes
Auch den Abbau des Zivildienstes zugunsten der Armee lehnten die GRÜNEN einstimmig ab. «Der Zivildienst ist für die Schweiz viel nützlicher als die Milliarden, die in die Armee gesteckt werden», betont Magdalena Erni, Co-Präsidentin der Jungen Grünen und Präsidentin der GRÜNEN Region Thun. «Zivildienstleistende helfen in Spitälern, in Pflegeheimen oder im Naturschutz. Das sind alles Aufgaben, die für die Gesellschaft unverzichtbar sind.»
 
Ja zum Kunstmuseum und zur Berner Bildungsinitiative
Zwei klare Ja-Parolen gab es für die beiden kantonalen Vorlagen zum Kunstmuseum und der Berner Bildungsinitiative. Der Projektierungskredit für das Kunstmuseum Bern kommt am 14. Juni 2026 zur Abstimmung. Die Sanierung des Kunstmuseums ist überfällig; erhebliche bauliche und sicherheitstechnische Mängel gefährden den Betrieb und die Kunst bereits heute. Das Projekt wurde in einem langjährigen Prozess erarbeitet und ist breit abgestützt – auch im Grossen Rat. Die Sanierung des Kunstmuseums stärkt den ganzen Kanton Bern kulturell, wirtschaftlich sowie gesellschaftlich und sichert Berner Kulturgut. Die Delegierten beschlossen einstimmig die Ja-Parole.
 
Noch ohne Abstimmungstermin ist die Berner Bildungsinitiative. Diese verlangt, dass Kanton und Gemeinden für eine flächendeckend hohe Bildungsqualität sorgen und die dafür notwendigen Mittel bereitstellen. Sie fordert genügend qualifizierte Lehrpersonen und stellt klar, dass ihre Arbeit in erster Linie den Schüler*innen zugutekommt. Dank der Grünen Bildungsdirektorin Christine Häsler, konnten in den letzten Jahren bereits viele wichtige Schritte zur Verbesserung der Anstellungsbedingungen von Lehrpersonen umgesetzt werden. Die Initiative will solche Entlastungen, die auch zur Qualität in den Schulzimmern beitragen, langfristig garantieren. Die GRÜNEN fassten einstimmig die Ja-Parole.
 
Weiter verabschiedeten die Delegierten Nora Hänni mit warmem Applaus und herzlichem Dank für die geleistete Arbeit aus dem Vorstand der GRÜNEN Kanton Bern und genehmigten die Jahresrechnung 2025 einstimmig.