Am 14. Juni geht es um mehr als eine Sanierung. Es geht ums Ganze!

Beim Kunstmuseum Bern besteht dringender Handlungsbedarf. Ohne Sanierung drohen steigende Kosten und, Nutzungseinschränkungen. Der Erweiterungsbau muss Ende 2030 geschlossen werden.

Deshalb braucht es am 14. Juni ein JA zum Kunstmuseum:

  • Berner Kulturgut sicher: Bauliche und sicherheitstechnische Mängel gefährden den Betrieb und die Kunst bereits heute.
  • Einmalige Chance ergreifen: Über 50 Millionen Franken private Unterstützung stehen bereit – lassen wir dieses grosszügige Geschenk an die Berner Kultur nicht ungenutzt verstreichen.
  • Ein Haus für alle: Endlich wird das Museum wirklich barrierefrei. Wir öffnen die Türen weit für alle Menschen im Kanton.
  • Kulturstandort Bern: Ein Ja stärkt die Strahlkraft unserer Region. Zeigen wir, dass Bern ein lebendiger, selbstbewusster Kanton ist, der zu seinen Werten steht.

Stimmen wir deshalb am 14. Juni 2026 JA zum Kunstmuseum Bern!

Ausgangslage

Über das Kunstmuseum Bern
Das Kunstmuseum Bern wurde 1849 gegründet und besitzt eine schweizweit bedeutende Kunstsammlung vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Viele Werke von Berner Künstlerinnen und Künstlern sind hier zuhause. Jährlich besuchen gegen 100’000 Personen das Museum. Rund die Hälfte der Besucher*innen kommen aus dem Kanton Bern – darunter viele Schulklassen. Die Ausstellungen finden auch über die Schweiz hinaus Beachtung und wirken als Tourismusmagnet für die Region.

Mittlerweile sind die Gebäude des Kunstmuseums stark sanierungsbedürftig. Deshalb wurde über mehrere Jahre sorgfältig ein Sanierungsprojekt erarbeitet.

Warum stimmen wir über das Sanierungsprojekt ab?
Der Grosse Rat des Kantons Bern hat im Herbst 2025 dem Projekt mit klarer Mehrheit zugestimmt – quer durch alle Parteien. Diese breite Unterstützung ist das Resultat eines langjährigen Prozesses. Es wurde bewusst auf ein Sanierungsprojekt mit einem ausgezeichneten Kosten-Nutzenverhältnis gesetzt. Trotzdem wurde gegen diesen Beschluss das Referendum ergriffen. Damit kommt das Sanierungsprojekt vors Volk und die Stimmbürger*innen des Kantons Bern entscheiden am 14. Juni 2026 über die Zukunft ihres Kunstmuseums.

Die wichtigsten Gründe für ein JA

Sanierung dringend nötig
Der historische Stettlerbau von 1879 und der Erweiterungsbau von 1983 haben gravierende Mängel bei Dächern und Fassaden, Erdbebensicherheit, Barrierefreiheit, Technik sowie Schutz der Kunstwerke. Letztere können derzeit nur noch eingeschränkt gezeigt werden. Der Erweiterungsbau musste 2019 bereits notgesichert werden. Aus statischen Gründen darf er nur bis Ende 2030 betrieben werden. Ohne Sanierung ist zudem mit laufend steigenden Unterhaltskosten zu rechnen und das Risiko von Betriebsunterbrüchen nimmt zu.

Klare Finanzierung und hohe private Beteiligung
Die geplante Erneuerung des Kunstmuseums ist als öffentlich-private Partnerschaft konzipiert. Über 50 Millionen Franken werden durch private Spender*innen beigesteuert. Das ist ein aussergewöhnlich hohes privates Engagement, das mehr als ein Drittel der Gesamtkosten ausmacht. Die zugesagten Beiträge sind an das vorliegende Sanierungsprojekt gebunden. Wird die Vorlage abgelehnt, gehen diese privaten Mittel verloren. Das vorliegende Projekt ist deshalb gerade mit Blick auf die Finanzen alternativlos.

Der Kantonsbeitrag ist mit einem fixen Kostendach begrenzt und an klare Auflagen gebunden. Die Stiftung Kunstmuseum trägt die Baurisiken und wird allfällige Mehrkosten übernehmen. Auch die Burgergemeinde Bern sowie die Stadt Bern beteiligen sich substanziell am Vorhaben. Die Stadt Bern stellt unter anderem ein Gebäude unentgeltlich zur Verfügung, verzichtet während 80 Jahren auf den Baurechtszins und leistet Millionenbeiträge an die Verkehrsinfrastruktur im Umfeld des Kunstmuseums.

Modern, barrierefrei und nachhaltig
Das umfassend geprüfte Sanierungsprojekt überzeugt in Funktionalität, Bau und Kosteneffizienz: Das Museum wird modernisiert, so dass es hinsichtlich Barrierefreiheit, Aufbewahrung der Kunstwerke und Kunstvermittlung den heutigen Standards entspricht. Gleichzeitig wird der Energieverbrauch durch energieeffizientes und ressourcenschonendes Bauen deutlich gesenkt.

Gewinn für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Bern
Das neue Museum wird attraktiver für Besucherinnen und Besucher und stärkt die kulturelle Strahlkraft des Kantons Bern. Insbesondere profitieren von der Sanierung auch Berner KMU, vom Bau- und Handwerksgewerbe bis hin zu Gastronomie und Hotellerie.

Verantwortung für kommende Generationen
Vor 150 Jahren setzte sich Albert Anker für den Bau des Kunstmuseum Bern ein. Daraus ist die Heimat vieler Berner Kunstwerke und damit ein Stück Berner Identität entstanden. Das Sanierungsprojekt bewahrt dieses Erbe, erneuert das Museum und sichert es für kommende Generationen.

Konsequenzen bei einem Nein an der Urne

Ein Eigentor auf allen Ebenen
Bei einem Nein am 14. Juni ist das Sanierungsprojekt vom Tisch – und damit auch über 50 Millionen Franken an privaten Geldern. Die Zukunft einer der traditionsreichsten Kulturinstitutionen unseres Kantons würde damit fahrlässig aufs Spiel gesetzt. Ohne dieses Projekt muss ein Teil des Kunstmuseums Ende 2030 geschlossen werden, da es keine zeitgerechte und erst recht keine finanzierbare Alternative gibt. Lassen wir es nicht so weit kommen.

Sichern wir gemeinsam eine Kulturinstitution von nationaler Bedeutung und ein Stück Berner Identität. Stimmen wir am 14. Juni 2026 JA zum Kunstmuseum Bern!